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Fütterstörungen

Nachhaltige Probleme bei der Nahrungsaufnahme

Nahrungsaufnahme ändert sich mehrfach für Babys und Kleinkinder

In ihren ersten Lebensjahren müssen sich Babys und Kleinkinder bei ihrer Nahrungsaufnahme mehrfach umstellen. Zuerst vom Stillen zum Saugen an der Flasche dann bei der Einführung von fester Kost (Beikost). Auch die Einführung neuer Geschmacksrichtungen, beim Übergang zur Familienkost und nicht zuletzt der Beginn des selbstständigen Essens sind Neuerungen, an die sich die Babys und Kleinkinder gewöhnen müssen. Kleine Anpassungsschwierigkeiten, die während der Übergangsphasen zu neuen Nahrungs- und Darreichungsformen auftreten, sind völlig normal.

Wenn das Thema Nahrungsaufnahme Stress für alle wird

Wenn die Ablehnung hinsichtlich Essen und Trinken andauert, kann das negative Folgen für die ganze Familie haben: Die schwierige Essenssituation kann eine Belastung für Eltern, Kind und ihre Beziehung zueinander darstellen. Probleme beim Füttern und Essen werden leicht zum bestimmenden Thema in der Familie und lassen oft kaum noch Zeit und Energie für gemeinsame Spiele und Aktivitäten.

Fütterstörung kann die gesunde Entwicklung hemmen

Aber auch medizinisch ist die unregelmäßige oder zu geringe oder einseitige Nahrungsaufnahme für die Entwicklung des Kindes ein Risiko. Daher sollten Sie spätestens wenn das Kind krank wird oder in Größe und Gewicht der altersgerechten Entwicklung nachsteht, Fachlichen Rat in einer kinderärztlichen Praxis beziehungsweise in einer Familien- oder Erziehungsberatungsstelle einholen. Das gilt auch, wenn Ihr Kind bereits ein Kleinkind ist.

Anzeichen einer Fütterstörung:

  • Ihr Kind nimmt nur wenig an Gewicht zu oder verliert über längere Zeit Gewicht.
  • Das Kind zeigt ein extrem wählerisches oder provokantes Essverhalten.
  • Es würgt das Essen ständig hoch, spuckt aus, kaut es wieder und übergibt sich.
  • Es lehnt altersgerechtes Essen ab, indem es zum Beispiel im zweiten Lebensjahr nur püriertes Essen möchte und feste Nahrung verweigert.
  • Das Kind zeigt ausgeprägte Unlust am Essen beziehungsweise es signalisiert nie, dass es Hunger hat.
  • Das Kind isst nur bei extremer Ablenkung, beim Spielen oder beim Herumlaufen.

Ursachen einer Fütterstörung

Die Ursachen für Fütterstörungen können vielfältig sein. Oftmals resultieren sie aus einem Zusammenkommen verschiedener Ursachen: Von ungünstigem Verhalten der Eltern in der Füttersituation über motorische, neurologische oder medizinische Ursachen können ganz unterschiedliche Auslöser vorliegen.

Therapie für eine gesunde Entwicklung Ihres Kindes

Da es sehr viele verschiedene Ursachen für Fütterstörungen gibt, ist es wichtig, die Therapie individuell auf die Ausgangslage des kleinen Patienten/ der kleinen Patientin auszulegen. Die Eltern-Kind-Beziehung, Hilfestellung zum Saugen, Schlucken und Atmen oder Kauen und  Schlucken und Atmen… all das kann im Rahmen der Therapie gemeinsam gelernt werden.

Was können wir für Sie tun?

Wenn Sie Fragen zu unseren Leistungen und Therapieangeboten haben, nutzen Sie gerne das nebenstehende Kontaktformular. Ganz sicher werden wir auch für Sie eine passende Behandlung finden. Natürlich führen wir auch Hausbesuche durch.

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